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… Music is our Drug is our Music is our Drug is our Music

beatfinder

22. April 2007

Love-Parade in Essen?

Filed under: Live — FlimmerFee @ 13:22

Gerade habe ich gelesen, dass die Love-Parade dieses Jahr nun doch ins Ruhrgebiet ziehen soll.
Vor einiger Zeit hatten wir schon mal im Radio davon gehört, dass sich Essen darum beworben habe und hatten es lachend ins Reich der Träume abgetan.
Nun scheint das wohl doch geklappt zu haben. Am 25. August können wir uns dann in Position bringen. Cool.

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17. April 2007

re:publica ‘07 - nicht nur in Zahlen, Teil 2

Filed under: Allgemein, Live — Oz @ 16:26

Nach dem gestrigen Einsteigen, und der Verwunderung über das laute Schweigen der Wikipedia, wollen wir uns heute auf eine Reflexion des ersten Tages stürzen. Das Program war umfangreich, insgesamt 22 Panels mit über 23 Stunden Programm, wovon wir uns insgesamt 6,75 Sunden gegeben haben, obwohl wir erst um ca. 13:00 nach 3,45 Stunden Zugfahrt angekommen sind. Hey! Allein schon der erste Tag wäre seine 100 bzw. 60 bzw. 40 Euronen Eintrittspreis wert gewesen. Na hoffentlich gabs noch ein paar Prozente an den Getränken mit 2,5 € pro stillem Wasser dürfte da noch ein bisschen was drinn gewesen sein. Nach 4 Wasser hätten wir zu zweit schon 12,5% vom eigentlich zu entrichteten Eintrittspreis versoffen. Aber da zum Glück jedes 5te Ticket vom Sponsor Strato spendiert wurde (danke sag), und unser 2tes Ticket gerade ein solches 5tes war, war es real gerechnet dann doch 25%. Egal, das. Hier nun unser Fahrplan für den Tag:

Mittwoch, Tag 1:

1. RSS Röhren zum Selberbauen
2. Anonym im Netz
3. ROTFLMAO!!! Trolle im Netz
4. Brauchen wir eine BlogEtikette?
5. Generation Mashup
6. Identität im Netz

Der erste Vortrag über Yahoo-Pipes (1) fing zwar etwas Müde an, offerierte aber im Laufe viel konkrete Praxis. Das hat richtig Appetit gemacht. Ein halbes dutzend möglicher Anwendungsfälle kreisen schon im Kopf. Hach, jetzt müsste ich irgendwie noch meinen Schlafbedarf inne Pipe, wegfiltern, und Hellwach per Regex am anderen Ende wieder rauskommen, in einviertel Echtzeit versteht sich. Sowas ähnlich verfolgt übrigens auch OpenKapow (2).

Beim zweiten Vortrag hatten wir wohl einen echten Hacker, hier Fukami (3), vor der Nase. Selbst Audio-Aufnahmen waren ihm wohl zu supekt. Na Egal. Es brauchte aber definitiv schon einiges an Vorwissen um seinen Ausführungen über Möglichkeiten und Techniken der Anonymisierung folgen zu können. Hier gabs dann auch die erste Warnung: Achte auf Nicht-verschlüßelte Passwörter in offenen WLAN’s!!! Kann man wohl nicht oft genug sagen. Selbst wenn die, die die Passwörter ergattert haben, nichts böses im Schilde führen, können diese auch schonmal ihre Notebooks aus den Augen verlieren. Hoffe Tim (4) hat seins wiedergefunden.

Das anschließende Troll-Plädoyer im Hauptsaal war amüsant und kurzweilig. Hier haben wir auch dann zum erstenmal den SMS-Beamer-Hack (5) von Max in Augenschein nehmen können. Prima Idee: Jede SMS an eine bestimmte Nummer wird sofort auf die große Leinwand im Hauptsaal gebeamt. Genial! Die anschließende BlogEtiketten-Diskussion, war zwar dank O’Reilly-Bezug (6) engangiert vorbereitet, dümpelte aber teilweise ein bisschen herum. Zuviel Konsens, zu wenig Disput. Vielleicht hätte man auf der einen Seite einen Betreiber eines scharf reglementierten Webforum, z.B. des Helden-Forum (7), neben einen Troll-Philosophen setzen sollen.

Die nächste Veranstalung, Generation Mashup, hatte dann den ersten Global-Player in Form von Google (8) auf dem Podium. Der gute Googler Glaubrecht sah sich einigen kritischen Offtopic-Fragen ausgesetzt, die die anfängliche “Lockerheit” etwas verengen lies “Natürlich ist Google ein Wirtschaftsunternehmen!”. Insgesamt hätte ich mir hier an dieser spannenden Stelle mehr konkrete Beispiele gewünscht. Fragen aus dem Publikum, wie z.B. “Welche API’s hast Du mit welchen Tools auf welches Weise eingesetzt?” verhalten zu schnell im GutesGoogle/SchlechtesGoogle Rauschen. Was an sich ja kein schlechtes Thema wäre, aber eben doch ein anderes. Obwohl Tim Pritloves anfixen, hat mit einem Wort schon ‘ne Menge Aussage. Er nannte das bereitstellen kostenloser APIS zur Einführung spätere Geschäftsmodelle auf dem Mashup-Vortrag einfach und richtigerweise anfixen. Machen die Drogendealer das nicht genauso? Aber Egal. Wer sich mal einen echten Überlick über coole Mashups verschaffen will, schaue sich mal die Site programmableWeb (9) an. Absoluter Pflichtklick zum Thema, teilweise extrem drogig!

Die für uns letzte Veranstaltung des Tages war imho eine schicke, elegant lässig dargereichte Präsentationsfolien-Schmeisserei zum Thema Identität im Netz. Mit vielen, vielen, vielen Links, die wie ICE’s in einem Vorstadbahnhof vorbeirauschten. Hoffentlich gibt’s die Folien dann noch im re:publica Wiki (10), damit dem alten Mann sein D-Zug noch draus werden kann. Inhaltlich war es eine Art Gegenveranstaltung, oder sagen wir mal Komplementär-Veranstaltung zum zweiten Track Anonym im Netz. Während es im sechsten Vortrag darum ging, daß was nicht verschleiert werden konnte/sollte aufzuzeigen und zu verbinden, war eben Fukamis Vortrag darauf aus Tools und Handlungsanweisungen aufzuzeigen, die eben die Privatsphäre schützen können. Und die ist eben doch noch immer wie Sauerstoff, existenziell für das Leben nicht nur im Netz.

Sodele, daß war doch schonmal ‘ne Packung. Erschöpft sind wir dann nur noch in’s Bettchen gefallen und gönnten uns nach einer Übernachtung mit Spreeblick, einem fullminanten Frühstück den zweiten, meiner Meinung nach besten, Tag der re:publica. Die Nachlese dazu gibt’s dann in Kürze hier im Teil 3.

(1) = Yahoo-Pipes
(2) = OpenKapow
(3) = Fukami
(4) = Tim’s Notebook ist weg
(5) = SMS-Beamer-Hack und hier die Leinwand
(6) = Call for a Blogger’s Code of Conduct (Hat das mal jemand übersetzt?)
(7) = Helden-Forum mit strenger Aufsicht
(8) = google.code und Das Google-API-Imperium
(9) = programmableWeb
(10) = re:publica Wiki

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15. April 2007

re:publica, Teil 1

Filed under: Allgemein, Live — Oz @ 18:48

Unser erstes Bloggertreffen hat uns gleich in’s Auge des BlogOrkans geführt: re:publica (*), Berlin, Kalkscheune vom 11ten bis 13ten April. Insgesamt mit über 700 Anmeldungen an 3 Tage und 2 Nächte, mit 17 Sponsoren und Medienpartnern mit 4 Monaten Vorbereitungszeit. Das ganze in 47 75! Veranstaltungen mit 102 Referenten, 6 Themenbereiche und 3 Bands, 4 Räumen, aberdutzenden Kameras, Podcast-Recordern und Digicams. Für die einen vermutlich die längste und best dokumentierte Bloggertreffen-Praline der Welt, für die anderen einfach nur ein lecker Schokoriegel?

re:publica

Egal. Obwohl selbst Anne Will (**) von diesem 3TageRennen Wind bekommen hat, schweigt sich die Wikipedia, trotz eigener Panel-Besetzung aus. Zumindestens bis heute 15.4.2007 16:19:33 gibt’s zum Begriff “re:publica” keinen Eintrag. Ob die Kluft zwischen den “Nicht-Bloggenden” Wikipedia-Machern und der Blogosphäre wohl doch größer ist, als gedacht? Bei den Regeln zu Weblinks jedenfalls ist die Haltung der Wikipedianer zu Weblogs eindeutig: “Keine Links auf Seiten mit ständig wechselnden Inhalten. Bei solchen Webseiten, dazu gehören z. B. Webportale oder Weblogs (..)” (***). Nach nur wenigen jahren ist das Vorzeige Projekt “von-unten” auf dem Weg zum selbstverliebten Elite-Projekt der Etablierten zu werden, welche sich mit Händen und Füßen gegen Vergleichbares von unten stemmt und nur noch “Bitte vom Feinsten” fordert. Das führt dann doch tatsächlich schon zu Löschanträge gegen Bands, weil diese noch nicht in den Charts waren. Unglaublich. Apropos: Zahlt die Wikipedia eigentlich an media:control für die Verwendung der Chart-Platzierungen?

Hier schonmal vorab unser Fahrplan für den ersten Tag:

Mittwoch:

1. RSS Röhren zum Selberbauen
2. Anonym im Netz
3. ROTFLMAO!!! Trolle im Netz
4. Brauchen wir eine BlogEtikette?
5. Generation Mashup
6. Identität im Netz

Es gab noch einige tolle Überraschungen und spannende Panels. Die wollen wir auch noch unterbringen, mit einer Beschreibung des ersten Tages geht’s dann später im Teil 2 weiter.

(*) = re:publica
(**) = Bloggertreffen in den Tagesthemen
(***) = WP:Weblinks

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30. January 2007

BundesVision 2007: AspirantenVoting

Filed under: Allgemein, Live, DauerGedudel — oz @ 16:32

Nicht mehr lange, dann steigt einer der besten Sausen des Jahres: Der Bundesvisions-Contest 2007. Diesmal in Berlin, weil letztes Jahr Seeed abgeräumt haben. Aber wer wird dieses Jahr abräumen? Orakelt doch einfach mit. Denn Vorfreude ist ja bekanntlich die beste Freude:

BuViCo-Aspiranten-Voting

Am 9.2. steigt die Party im Tempodrom in Berlin und wird beim Stefan sein TV total Live auf ProSieben übertragen.

Bundesvision 2007

Love, Peace & Happiness
Oz & Fee

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8. October 2006

Ohrbooten auffer Zeche Carl

Filed under: Live — Oz @ 15:40
Gipfeltrrreffen zur linken

Die Ohrbooten, vermutlich ein Wortspiel aus Ohrwurm und Götterbo(o)ten, legten für einen kleinen, pheinen Gig in der Zeche Carl an, und versuchten dabei, das tanzwillige Publikum mit ihrem Spieltrieb zu verwirbeln. Sollte das Vorhaben wirklich gelingen?

Gipfeltrrreffen zur linkenDoch vorher wurde zum “Gipfeltrreffen” geladen. Dies in Form von drei wild herumderwischenden Rappern, den Herren Kryszler, Free und Raw-Bird. Mit viel BlinkToys, sympathischem Wortwitz und eben heftigstem Rumgetanze auf der Bühne. Gipfeltrrreffen zur linken Der Support-Act aus Hamburg heizte schonmal ordentlich vor. Es schien ein Bühnendebut zu sein. Und was soll ich sagen, die Jungs haben’s drauf. Dass die sich beim Derwisch-Spielen nicht um die Mikroschnüre gewickelt haben grenzt an ein kleines Wunder. Auf jeden Fall mal beobachten, da könnte noch mal richtig was großes draus werden. Bis zum nächsten “Gipfeltrrreffen”.

Gipfeltrrreffen zur linken

Da die drei Jungs keine größeres Equipment auf der Bühne hinterliessen, blieb uns eine langatmige Umbaupause erspart. Und sodann schritten die vier Berliner Ben (Gesang, Gitarre, Bass, Songwriting), Matze (Gitarre, Bass, Klavier), Onkel (Cajon, Gesang, Bass, Percussion) und Noodt (Tasteninstrumente, Bass) zu werke und begrüßten uns gleich mit “Babylon Beiboot”. Von der ersten Minute an, waren gleich alle, wirklich alle in freudiger Bewegung ob der Reggaerhythmen. Und Sänger Ben versteht sein Handwerk gut, und weiß was das Publikum will: Hüpfen und Mitsingen. Das gelingt bei der Super-Live-Performance der Ohrbooten nur zu leicht.

Gipfeltrrreffen zur linken

Das Schöne an dem Ohrbooten-Gig war, dass es neben den vielen bekannten Tracks auch neues Material zu hören gab. Da der Text bei uns Publikum noch nicht so saß, hat uns Ben dann hin- und wieder mit non-verbalen Reggae-Chor-Einlagen überzeugt. Und der ganze Saale, ürgste, sömste und gab durchaus bemerkenswerte meist rhyhtmisch passende Laute von sich. Genial das.

Gipfeltrrreffen zur linken

Gipfeltrrreffen zur linken Der Schlagwerker, Onkel genannt, der auch schon mal ungeniert sein Zeugs in der Gegend rumpfefferte, verstand es, ein unglaublich lebendiges und abwechslungsreiches Set zu bedienen. Dabei wurde auf alles getrommelt, was nicht niet und nagelfest war, naja eigentlich auf dem Rest auch. Und so manche interessante Klangkullisse wurde von ihm vorbereitet und durchgesetzt. Ungewöhnlich auch der Aufbau: Links Schlagzeug, rechts Synthie und Vocoder, in der Mitte Sänger und Gitarre. Der Bass kam tief und druckvoll vom Noodt sein Moog. Und das war deutlich in der Bauchgegend zu spüren. Gipfeltrrreffen zur linken Überhaupt hatte Noodt ein feinkalkuliertes System von Sounds dabei, mit dem er zum einen die Solo-Melodien hervorzauberte, zum anderen aber auch die Reggae-typischen tiefen, relaxten Bassläufe vorlegte. Ungewöhnlich und gut. Der Mann an der Gitarre muss wohl in direkter Linie einen Teufelsgeiger unter seinen Vorfahren gehabt haben. Kaum eine Minute, in der er stillstand. Aber auch Sänger Ben scheint ähnlich Gene im Blut zu haben. Und welche Hymne könnte auf den modernen Syntie/Roma besser passen, als “Und tschüss”. Verdammt schwer, so was zu fotografieren, aber schaut selbst:

Fazit: Eine wirklich einzigartige Mischung aus Reggae, Hiphop, Zigeuner-Vibes und UrBerliner-Slang. Das klingt nicht nach zugezogen. Das ganze mit einer Spielfreude vorgetrage, dass es i.m.h.o. das beste Konzert des Jahres war. Das passt echt neben Seeed. Also, wenn Du irgendwo Ohrbooten auf einem Plakat siehst, und ungefähr Datum, Ort und Uhrzeit erkennen kannst: Nichts wie hin.

Hier noch die Tracklist. Bei den Zugaben sind wir uns nicht mehr ganz so sicher. War ja auch was später:

01 - Babylon Beiboot
02 - Autobahn
03 - Eurose
04 - Junge Dame
05 - Bild dir deine Meinung
06 - Stadtkind/Maschine
07 - Dschungelpartei
08 - Man lebt nur einmal
09 - Irgendwas ist doch immer
10 - Kaffee
11 - Politix
12 - Ich glaube
13 - Müde Krieger
14 - Alle gegen alle
15 - Kaufrausch

1. Zugabe:
16 - An alle Ladies
17 - Maschinen

2. Zugabe:
18 - Und Tschüss!

Lieblinks:

Ohrbooten:
“und tschüss” ist Aspirant des Tages
Homepage Ohrbooten
myspace Ohrbooten
Tourtagebuch
Fanpage mit Forum
Wikipedia
Video ‘An alle Ladies’ auf youtube
Video ‘Und tschüss…’ auf youtube
Backstagebilder auf youtube

Gipfeltrrreffen:
Homepage Gipfeltrrreffen
myspace Gipfeltrrreffen
Video zu ‘JungleStyle’ auf youtube

Zeche Carl:
Zeche Carl

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18. August 2006

Massive Attack

Filed under: Live — FlimmerFee @ 11:37

“Massive Attack” waren am 16. August in der Düsseldorfer Philipshalle und wir waren auch dabei.
Als Opener legte DJ Shadow auf. Ihm konnte man zwar schön zuhören, allerdings wirkte er in dieser großen Location mit seinen Plattentellern irgendwie deplaziert. Club wäre besser.
Englischer TripHop am Rhein und die Halle war voll.

Massive Attack

Überrascht hatte uns diese Tour, haben doch “Massive Attack” mit “Collected” lediglich ein ‘best of’ Album hingelegt, auf dem nur wenig Neues zu hören war. Darunter allerdings “False Flag“, welches auch eines der ersten Lieder des Abends war.

Massive Attack

Natürlich gab es auch die alten Klassiker aus “Mezannine” zu hören und auch das einmalige “Protection” - und das waren eindeutig die Höhepunkte des Konzerts. Denn es lies uns sehr beeindruckt und doch irgendwie distanziert zurück.

Massive Attack

Klang und Akustik waren einmalig wunderbar, doch den Musizierenden schien nicht bewußt zu sein, dass sie auf einer Bühne vor Publikum standen. Einen wir auch immer gearteten Kontakt zum Publikum konnten wir nicht ausmachen. Im Gegenteil, sobald es Anlaß zum ‘Abrocken’ gab, drehte sich Robert Del Naja seiner Band zu und zeigte dem Publikum den Rücken. Sobald ein wenig ‘echte’ Konzertstimmung aufkam, wurde die auch schon wieder von der Band zurückgenommen. Ein Sitzkonzert zum gepflegten Zuhören.
Und wir können nicht umhin anzumerken, dass sich das alles irgendwie ein wenig alt und verstaubt anfühlt - nichts kreativ Neues, was uns auf das im nächsten Jahr erscheinende neue Album hoffen läßt.

Massive Attack

Interessant war allerdings auf der Rückfahrt das Interview im Radio mit André Lieberberg ( Sohn von Marek Lieberberg, der mit der Konzertagentur), der entspannt nett über sein Leben als Konzertmanager plauderte. Diesen Lauschangriff kann man sich wohl jetzt auch nachträglich bei einslive als Podcast zuführen.
Und im Anschluß gab’s sogar noch “Elektronische Melodien” mit Hans Nieswandt zu hören, der uns doch allen sicher noch von “Whirlpool Productions” bekannt ist.

Das Fazit des Abends: ein schönes Konzert, aber in Zukunft könnte es empfehlenswert sein, gerade am späten Abend etwas mehr Radio zu hören. Und vielleicht gehen wir demnächst lieber auf kleinere, dafür aber lebendigere Konzerte.

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15. June 2006

Lili …

Filed under: Live — oz @ 17:34

… gehören sowas von in die Charts.

lovely Lili

Mit ihrem Image, dem Pudel, dem Marx und dem ganzen Spaß. Uuund eigentlich haben wir ein meghübsches und zudem richtig lustiges kleines Interview im Kasten, aber bisher sind wir über unsere eigenen Ansprüche gestolpert. *schäm* Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, und spätestens mit dem nächsten Release wird’s das ultimative beatfinder-Interview mit der pinkesten Band der Welt geben. Versprochen.

Sodele, hier aber nun schonmal vorab die ersten Beweisfotos:

Und wer sich alle aus dem Set anschauen oder schamlos klauen möchte, kann sich das hier ja mal anschauen:
Lili unterm Dom

Und wer davon was höher auflösendes braucht, gibt laut (oz [at] villawinderland [dot] de), denn da sind bei dem ein oder anderen Foto noch ‘n paar mehr Pixel mehr drin.

mit größtem Vergnügen
Oz

P.S.: Axo, klar das wir bisher alle Singles aspirantisiert haben, die uns von den “Babes aus Köln” (=darf nur der Oz sagen ;-) in die Ohren gesteckt wurden, zum Bleistift:

++ Lili - Superstar
++ Lili - D*I*S*K*O

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11. June 2006

Korn in der Gruga

Filed under: Live — FlimmerFee @ 10:06

Ja, ich habe es geschafft. Und mittlerweile habe ich mich auch so halbwegs vom Korn-Konzert erholt. Die Ohren fiepsen nicht mehr und die Müdigkeit bewegt sich auf dem normalen Level.
Korn - das war ganz schön heftig. Aber es gab ja nicht nur Korn.
Es galt insgesamt drei Vorgruppen zu überleben. Flyleaf mit einer recht kapriziösen Frontfrau gefiel ganz gut und wird wohl auf Platte besser zu konsumieren sein.

Flyleaf als VorVorVorband

Hatebreed heizte die Menge gewaltig auf, war aber für meine zarten Öhrchen viel zu heftig und der Sound zu gleichförmig. Dem Oz haben zwar die Energie der Jungs zugesagt, aber dann war’s irgendwie doch zu monoton, zu wenig Überraschungen. Die immer wieder getätigten Anfeuerungsrufe, daß man sich doch jetzt gefällig auf Korn freuen solle, waren strategisch etwas ungünstig, weil wollten doch erst noch die Bullets aufspielen.


Bullets for my Valentine mit zu wenig Bewegung auf der Bühne.
“Und die Bullets waren grottenschlecht abgemischt, hatten zudem überhaupt keine Lightshow und kamen u.a. auch deswegen irgenswie einschläfernd rüber”, meint die Fee. Sie kommen im Herbst übrigens nochmal nach Deutschland. Kann man nur hoffen, dass sie sich dann besser anhören. “Naja, einschläfernd waren die jetzt aber nicht”, meint der Oz. Aber der Sound war schon ganz schön Matsche. Muss laut denn immer auch gleich schlecht sein? Oz glaubt, daß der Bullets-Mixer, der übrigens wie Lemmy von Motorhead aussah, wohl selber kaum mehr was hört, und deshalb so schlecht abgemischt hat. Das geht hoffentlich im Herbst besser.

Bullets for my Valentines voll breit

Leider wurde zwischen den Auftritten komplette Ab- und Aufbauten incl. Soundcheck absolviert. Das Licht in der Halle ging an - immer eine abrupte Unterbrechung der matialischen Visionen. Wäre schön gewesen, wenn man das zumindest für die Vorbands einheitlicher geplant hätte.
Ja, aber dann, sogar die Teppiche für die Schlagzeuger wurden ausgetauscht - kam der Mikrophonständer. Wer Korn schon bei Rock am Ring gesehen hat, kann sich vielleicht erinnern. Sogar als er noch eingepackt war, raunte des Publikum und applaudierte, als er enthüllt wurde. Ist aber auch wirklich ein Schmuckstück. :)

Drei Umbaupausen *grrr*

Jonathan Davis mit Dudelsack
Und dann kam Korn - endlich um 23 Uhr! - auf die Bühne. Laut und gewaltig, die Bässe gingen heftigst in den Magen.Der Sound - eine Mischung aus Metal und HipHop - ja was ist das denn nun eigentlich - auf jeden Fall sehr einzigartig.
Bizarre, stampfende Schamanenmusik. Coool.


Korn05
Ausnahme-Schlagzeuger David Silveria beim wegwerfen seiner Stöcke Und wer seine Schlagzeugstöcke wegwirft, dem werden Flügel verliehen. (Links) Und unten nochmal Herr Davis, kurz bevor ab in’s Krankenhaus musste. Wir drücken ihm heftigst die Daumen.



Das Publikum war bis auf ein paar Ausnahmen recht einheitlich, dunkel bunt. Mehrheitlich lecker schwarz gekleidet, Korn-T-Shirt-Träger in großer Zahl, viele Glatrasierte und viele Langhaarmähnen. Aaaber auch ‘ne Menge Teenies. Dürfen die überhaupt so lange aufbleiben? So viele headbangende Headbanger an einem Ort haben wir schon lange nicht mehr gesehen.

Nach Mitternacht war das Konzert zu Ende.

hier die Set-List (gefunden im Forum von http://www.korn-underground.de/).

01. It’s On!
02. Clown
03. Love Song
04. Falling Away From Me
05. Here to Stay
06. Counting On Me
07. Somebody Someone
08. Throw Me Away
09. Shoots and Ladders *
10. Need To *
11. Lies *
12. Make Me Bad *
13. Thoughtless *
14. A.D.I.D.A.S. *
15. Twist *
16. Coming Undone
17. Got the Life
18. Twisted Transistor
19. Freak on a Leash
20. Blind

* Medley

Und der Oz und ich wankten durch die Gruga nach Hause.
Soviel Bass so laut. Das macht so:

Oz und Fee mit viel Bass inner Fresse

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10. June 2006

Rosenstolz

Filed under: Live — FlimmerFee @ 10:04

Am 31. Mai waren wir auf dem Rosenstolz-Konzert in der Grugahalle. Leider hatte ich nur mein Handy dabei, daher sind die Fotos nicht ganz so gut geworden.

Und es war toll! Sogar der Oz hat wacker ausgehalten. Ich hatte ja schon vorher gelesen, dass sich Rosenstolz-Konzerte durch ein besonderes inniges Verhältnis zum Publikum auszeichnen sollen. Und das ist wirklich so. Besonders Peter Plate war eine echte Überraschung. Wo er doch im Fernsehen meistens nur treuherzig lächelnd in die Kamera blickt, tanzte er beim Konzert wie ein hüpfender Derwisch über die Bühne, feuerte das Publikum an und hatte es fest im Griff. Er wirkte frisch und unverbraucht, als ob er erst seit kurzem auf der Bühne stände und sich darüber heftig freuen würde. Die beiden führten mit kleinen Anekdoten durch die Show, der Sound war erstaunlich gut. Als echter Hardcore-Fan, der ich ja eigentlich nicht bin, hatte man auf jeden Fall mehr davon: nach einem Song sang fast - der Oz und ich ja nicht - die ganze Halle einfach weiter bis die Band wieder ins Lied einstimmte. Das muß für einen Musiker das größte sein, Gänsehaut. Sowieso wurden viele Passagen einfach gemeinsam gesungen, sehr gemütlich.
Als Sonderbonbon gabe es eine ins Publikum hereinragende Bühne, die auch nach oben schweben konnte. Hautnaher
Kontakt. Selbst in der großen Halle fühlte man sich höchstpersönlich angesprochen, welchen Trick haben sie da bloß raus.

Peter Plate trug sein obligatorisches Unterhemd, welches er sogar einmal ablegte und dabei damit drohte, sich beim 30jährigen Bühnenjubiläum in 15 Jahren gemeinsam mit dem Publikum auszuziehen. Uha! AnNa R. wechselte zweimal das Outfit und kam immer mit Hut und kurzem Röckchen daher, mit welchem sie ausgiebig wackelte, sehr kess. Auch die Stiefelchen waren sehr apart, wobei ich nicht weiß, wie man so lange damit herumtanzen und auch noch singen kann.

Die Show dauerte 2 1/2 Stunden, Hochachtung - man geizte nicht mit Zugaben. Das Publikum war bunt durchmischt: mitsingende Punks, Familien mit Kindern, die Generation 50+ - irgendwie war alles dabei.
Das wird nächsten Mittwoch beim Korn-Konzert sicherlich anders sein. Gestern Abend habe ich schon mal geübt, da übertrug MTV nämlich Korn bei Rock am Ring live. Der Oz hatte mit einem wilden Geschrämmel gedroht, aber der Sound schien durchaus hörbar zu sein. Wie das ist, wenn man in einer Halle mittendrin steht - nunja.

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